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Wirtschaft Verdi weitet Busfahrer-Streik am Donnerstag aus
Mehr Hessen Wirtschaft Verdi weitet Busfahrer-Streik am Donnerstag aus
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18:02 20.11.2019
Busfahrer stehen neben Bus mit einem Banner vor der Frontscheibe mit der Aufschrift "Wir streiken". Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
Frankfurt/Main

Die Fahrer privater Busunternehmen in Hessen wollen ihren Streik am dritten Tag ausdehnen. Man werde am Donnerstag auch Busfahrer in Wiesbaden, Hofheim, Wallau und Kriftel aufrufen, die Arbeit niederzulegen, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mit. In der hessischen Landeshauptstadt wurde bislang nicht gestreikt. Außerdem sollen Straßenbahnfahrer in Darmstadt sich in Form eines 24-stündigen Solidaritätsstreiks anschließen, erklärte Verdi in Frankfurt. Der Ausstand bei den Trams in Darmstadt soll mit Betriebsbeginn anfangen.

Am Mittwoch hatten sich laut Verdi erneut rund 3100 Busfahrer in mehreren hessischen Städten an dem unbefristeten Ausstand beteiligt - darunter in Frankfurt, Darmstadt, Kassel und Fulda. Zehntausende Pendler und Schulkinder waren abermals betroffen.

In Frankfurt waren 56 von 64 Buslinien bestreikt worden, teilte die städtische Verkehrsgesellschaft Traffiq mit. In Darmstadt waren dem Verkehrsunternehmen HEAG zufolge erneut 16 von 28 Linien betroffen.

Verdi hatte schon zuvor angekündigt, so lange weiter streiken zu wollen, bis ein besseres Angebot vorliege. Der Tarifkonflikt scheint damit festgefahren, denn auch der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) weigerte sich zuletzt nachzubessern.

Verdi verlangt für die rund 4400 privaten Busfahrer kräftige Lohnsteigerungen sowie mehr bezahlte Pausen und Urlaub. So soll das Grundgehalt nach dem Willen der Gewerkschaft von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde steigen. Der LHO hatte sein Angebot nachgebessert, was Verdi aber nicht ausreichte. Die fünfte Verhandlungsrunde am vergangenen Donnerstag war daraufhin ergebnislos geblieben.

dpa

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