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Wirtschaft Bürgerinitiativen: Terminal 3 wird Sargnagel für Rhein-Main
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14:58 25.04.2019
Eine Passagiermaschine landet im letzten Licht des Tages auf dem Flughafen. Quelle: Boris Roessler/Archivbild
Frankfurt/Main

Das Terminal liefere endgültig den Sargnagel für die Region Rhein-Main.

Dazu gehörten mehr Lärm, mehr Schadstoffe, mehr Treibhausgase, mehr Krankheiten, mehr Umweltschäden und eine weitere Verstärkung des Klimawandels. Die fehlende S-Bahn-Anbindung des neuen Terminals werde den individuellen Zubringerverkehr dramatisch steigern und die benachbarten Orte Walldorf und Zeppelinheim würden von Roll- und Bodenlärm gequält. "Das Terminal 3 liefert endgültig den Sargnagel für die Rhein-Main-Region", erklärte Bündnis-Sprecher Thomas Scheffler in einer Mitteilung.

Der Betreiber Fraport will im Süden des Flughafen bis 2023 ein Terminal für bis zu 21 Millionen Passagiere pro Jahr errichten, das bis zu 4 Milliarden Euro kosten soll. An öffentliche Nah- und Fernverkehrszüge soll das Gebäude über eine mehr als 5 Kilometer lange Bahn auf dem Flughafengelände angebunden werden. Für den kommenden Montag (29. April) ist die feierliche Grundsteinlegung geplant. Die Ausbaugegner haben für diesen Tag eine Mahnwache im Hauptterminal 1 angekündigt. Dort soll ein symbolischer Grabstein aufgestellt werden.

dpa

Unmittelbar vor der Grundsteinlegung für das dritte Passagier-Terminal am Frankfurter Flughafen haben Ausbau-Gegner vor negativen Umweltfolgen gewarnt. Mit dem Bau werde der Grundstein für negative Folgen gelegt, die mit dem Wachstum des Luftverkehrs verbunden seien, warnte das Bündnis der Bürgerinitiativen am Donnerstag.

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Die Sanierung von Opel ist aus Sicht der französischen Muttergesellschaft PSA noch nicht abgeschlossen. Das sagte PSA-Konzernchef Carlos Tavares am Donnerstag vor Aktionären in Rueil-Malmaison bei Paris.

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