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Wirtschaft Beim Gewicht geschummelt: Ryanair muss Gebühren nachzahlen
Mehr Hessen Wirtschaft Beim Gewicht geschummelt: Ryanair muss Gebühren nachzahlen
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17:34 25.01.2019
Die Fluggesellschaft Ryanair muss der Deutschen Flugsicherung Gebühren nachzahlen. Quelle: Carmen Jaspersen/Archiv
Kassel/Langen

Um die jeweils niedrigsten Start- und Landegebühren zu zahlen, hatten die Iren für ihre Flüge mit dem Einheitstyp Boeing 737-800 stets das niedrigste mögliche Startgewicht von 67 Tonnen angemeldet. Kontrollen des Luftfahrtbundesamtes im Jahr 2012 hatten bei Flügen zu weiter entfernten Zielen aber deutlich höhere Gewichte ergeben.

Die Flugsicherung setzte daraufhin die Gebühren für alle Flüge seit 2009 auf der Grundlage eines Höchstgewichts von 75 Tonnen neu fest und forderte eine gute halbe Million Euro nach. Ryanair zahlte nur unter Vorbehalt und klagte - nur mit einem kleinen Teilerfolg, wie die Justiz nun am Freitag bestätigte. In zwei von 24 Gebührenbescheiden fanden sich laut DFS Formfehler, so dass sich die fälligen Zahlungen um rund 45 000 Euro verringerten. Der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel ließ eine Berufung gegen die Entscheidung aus der ersten Instanz nicht zu, und die entsprechenden Bescheide wurden rechtskräftig.

Die Flugsicherung sieht sich im Einklang mit internationalen Luftverkehrsvorschriften, nun nur noch den jeweils höchstmöglichen Wert des Startgewichts anzusetzen. Diese Auffassung teilten auch die Gerichte. Eine individuelle Bestimmung des Startgewichts sei ebenso wie eine Durchschnittsberechnung nicht vorgesehen.

dpa

Der nordhessische Solarkonzern SMA will durch einen Konzernumbau 40 Millionen Euro pro Jahr sparen. Man werde sich auf die Felder konzentrieren, auf denen man am erfolgreichsten sei, sagte SMA-Vorstand Ulrich Hadding am Freitag in Kassel.

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Teurer Wohnraum verschärft nach Einschätzung der Arbeitsagentur das Pendlerproblem in der Rhein-Main-Region. "Viele Arbeitnehmer können sich das Leben in der Großstadt nicht mehr leisten", erklärte der Leiter der Regionaldirektion Hessen, Frank Martin, am Freitag bei der Vorstellung der jüngsten Pendlerstatistik.

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In Frankfurt präsentieren ab diesem Freitag auf mehreren Messen 3119 Aussteller aus 68 Ländern Deko-Neuheiten. Das sind 102 Hersteller mehr als im vergangenen Jahr.

Mehr Aussteller denn je zeigen bei der Christmasworld (ab 25. Januar) auf dem Messegelände den Schmuck für das kommende Weihnachtsfest. "Was man sehr stark sieht, ist, dass kulinarische Köstlichkeiten an den Baum gehängt werden - zum Beispiel Brezeln, Avocados und Muffins", sagte eine Sprecherin der Frankfurter Messe.

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