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Wirtschaft Bei Buderus Edelstahl droht Jobabbau: Aufsichtsrat tagt
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13:31 17.12.2019
Wetzlar/Linz

Der Stahlkonzern hatte zuvor abermals seine Jahresprognose gesenkt und auch bekanntgegeben, dass für Wetzlar Veränderungen im Raum stehen. Ein Viertel der 1500 Mitarbeiter könnte betroffen sein, hieß es.

Bereits klar sei, dass zum Jahresende 125 Verträge mit Leiharbeitern auslaufen und nicht verlängert werden, sagte der Voestalpine-Sprecher. Zudem solle die mögliche Auslagerung von Produktionsbereichen geprüft werden.

Gleich mehrere Faktoren dämpfen dem Mutterkonzern zufolge die Geschäftsentwicklung an der Lahn: neben der Konjunkturschwäche in Europa gehörten dazu die Unsicherheit in der Automobilindustrie, stark gestiegene Importe außereuropäischer Konkurrenten sowie hohe Energie- und Stromkosten.

Die Voestalpine AG hatte am Vortag bekanntgegeben, dass sie für den Konzern im Geschäftsjahr 2019/2020 (30.3.) einen Rückgang des operativen Ergebnisses (Ebitda) auf etwa 1,2 Milliarden Euro erwartet. Zuvor waren noch 1,3 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte demnach gerade noch positiv sein. Die Österreicher hatten schon im November ihre Gewinnprognosen zurückgenommen und auf eine schwache Nachfrage aus der Autoindustrie sowie globale Handelskonflikte verwiesen.

dpa

Die Bedeutung der erneuerbaren Energien in Hessen steigt weiter an. Knapp 25 Prozent des verbrauchten Stroms stamme mittlerweile von erneuerbaren Energien aus dem Land, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden.

17.12.2019

Der Lufthansa-Ableger Sunexpress rechnet nach dem Produktionsstopp des Unglücksflugzeugs Boeing 737 Max nicht mit großen Auswirkungen auf seinen Flugplan. Man habe in den vergangenen Wochen "an alternativen Szenarien gearbeitet, um sicherzustellen, dass wir unsere Kunden an ihre Zielorte im Sommer bringen können", sagte eine Sprecherin am Dienstag in Frankfurt.

17.12.2019

Am Landgericht Wiesbaden soll im nächsten Jahr der bundesweit zweite Prozess zur strafrechtlichen Aufarbeitung von "Cum-Ex"-Aktiendeals beginnen. Die Wirtschaftsstrafkammer habe die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt zugelassen und das Hauptverfahren gegen sechs Angeklagte eröffnet, teilte das Gericht am Dienstag mit.

17.12.2019