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Wirtschaft Batteriehersteller Akasol baut neue Zentrale in Darmstadt
Mehr Hessen Wirtschaft Batteriehersteller Akasol baut neue Zentrale in Darmstadt
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13:12 27.03.2019
Eine Werkshalle von Akasol. Quelle: Fabian Sommer/Archiv
Darmstadt

Die Kosten im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich wolle das Unternehmen aus Bankkrediten und Erlösen aus seinem Börsengang im vergangen Juni decken. Die neue Zentrale, die eine viermal so große Produktionsfläche wie die derzeitige Serienherstellung in Langen biete, solle Mitte 2020 eröffnet werden.

Akasol mit rund 180 Mitarbeitern stellt Batteriesysteme für Busse, Bahnen, Lkws, Industriefahrzeuge und Schiffe her. Die Hessen profitieren vom Trend zur Elektro-Mobilität und von der Debatte um dreckige Luft in den Städten. Zu den Akasol-Kunden zählen Konzerne wie Daimler und Volvo.

Das Wachstum von Akasol erfordere eine massive Erweiterung der Kapazitäten, sagte Vorstandschef Sven Schulz. Die neue Zentrale auf Flächen der ehemaligen Kelley Baracks des US-Militärs für bis zu 500 Mitarbeiter werde die bisherige Niederlassung im Darmstädter Schenck Technologie- und Industriepark ablösen. Die Produktion in Langen bleibe erhalten. Akasol hatte beim Börsengang 100 Millionen Euro eingenommen und plant eine neue Produktion in den USA, die Ende 2019 in Betrieb gehen soll. Die Zahlen für das vergangene Jahr legt die Firma am 15. April vor.

dpa

Die Commerzbank will ihren Gewinn 2019 weiter steigern. "Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir unter dem Strich ein leicht höheres Konzernergebnis als im Vorjahr", sagte Konzernchef Martin Zielke bei der Vorlage des schriftlichen Geschäftsberichts am Mittwoch.

27.03.2019

Die Neuausrichtung des Kohlefaserspezialisten SGL trägt Früchte. Das Unternehmen übertraf im vergangenen Jahr seine eigenen Erwartungen. "Im ersten Jahr der neuen SGL Carbon haben wir unsere Umsatz- und Ertragsziele für 2018 mehr als erfüllt", sagte Vorstandschef Jürgen Köhler am Mittwoch laut einer Mitteilung.

27.03.2019

Die Deutsche Bank hat Ärger mit der Wettbewerbszentrale im Zusammenhang mit dem Zahlungssystem Sepa. Dass das Institut bei der Abwicklung von Baufinanzierungen die Zahlung per Lastschrift auf Konten in Deutschland beschränkte, brachte Deutschlands größtem Geldhaus nach Angaben der Wettbewerbszentrale vom Mittwoch eine Rüge der Bad Homburger Institution ein.

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