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Wirtschaft Batteriehersteller Akasol baut Anlagen für Wasserstoffzüge
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11:02 13.01.2020
Der Schriftzug «AKASOL» steht an der Fassade der Batteriesystemfabrik von AKASOL. Quelle: Fabian Sommer/dpa/Archiv
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Darmstadt/Salzgitter

Für Akasol bringe der Auftrag einen niedrigen zweistelligen Millionen-Betrag.

Die erste Batterieanlage solle in der zweiten Hälfte 2020 geliefert werden, bis 2021 sollen alle 40 Anlagen fertig sein. Die Züge fahren emissionsfrei und sollen eine Alternative zu Dieselloks sein.

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Die Wasserstoffzüge sind Akasol zufolge jeweils mit zwei Batteriesystemen ausgestattet. Sie ermöglichen eine kontinuierliche Speicherung der von den Brennstoffzellen erzeugten Energie. Die Systeme könnten nicht nur die nötige Antriebsleistung erzeugen, sondern auch die kompletten Bordsysteme wie Beleuchtung oder Klimatisierung versorgen.

Seit mehr als einem Jahr ersetzen Wasserstoff-Fahrzeuge im Regionalverkehr in Niedersachsen Dieselzüge und verbinden Cuxhaven und Buxtehude. Gebaut werden sie am Alstom-Standort in Salzgitter.

Die Züge werden mit Brennstoffzellen betrieben. In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff kontrolliert mit Sauerstoff, dabei entstehen Wasser, Strom und Wärme. Der Strom lädt die Lithium-Ionen-Akkus an Bord auf und treibt so den Elektromotor an. Emissionsfrei sind die Züge deshalb, weil sie nur Wasserdampf und Kondenswasser an die Umwelt abgeben. Emissionen entstehen allerdings bei der energieaufwendigen Herstellung von Wasserstoff.

dpa