Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Bafin: Wirecard mutmaßlich Opfer von Marktmanipulation
Mehr Hessen Wirtschaft Bafin: Wirecard mutmaßlich Opfer von Marktmanipulation
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:33 16.04.2019
Die Firmenzentrale von Wirecard. Quelle: Sven Hoppe/Archivbild
Frankfurt

Das sagte eine Bafin-Sprecherin am Dienstag, zuerst hatte der "Spiegel" berichtet. Die Finanzaufsicht hat ihre Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. "Wir prüfen den Fall in alle Richtungen, unsere Untersuchungen wegen anderer potenzieller Marktmanipulationen in Aktien der Wirecard AG dauern an", hieß es in der kurzen Mitteilung der Bafin.

Die Wirecard-Aktien waren in den vergangenen Wochen nach Berichten der britischen Zeitung "Financial Times" über Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Wirecard-Mitarbeitern in Singapur mehrfach dramatisch abgestürzt, zeitweise hatten die Papiere über 30 Prozent ihres Werts verloren. Die Bafin vermutet, dass es sich um eine "Short-Attacke" handelte - ein gezieltes Manöver von Spekulanten, die auf fallende Kurse wetten.

Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Wirecard-Fall bereits seit Wochen gegen unbekannt. Geprüft wird in München auch eine Anzeige gegen den Journalisten der "Financial Times", der die Meldungen schrieb. Eine von Wirecard selbst bei einer Singapurer Anwaltskanzlei in Auftrag gegebene Untersuchung hatte ergeben, dass Mitarbeiter des Bezahldienstleisters in dem südostasiatischen Inselstaat tatsächlich gegen Vorschriften verstießen, aber in geringerem Umfang als von der "FT" vermeldet. Gegen wen die Bafin Anzeige erstattet hat, sagte die Sprecherin nicht.

dpa

Zu Ostern erwartet die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen einen geringeren Andrang als zu Ferienbeginn. Den Prognosen zufolge soll der Gründonnerstag (18. April) mit etwa 209 500 Passagieren noch der verkehrsreichste Tag werden, wie Polizeisprecher Reza Ahmari am Dienstag sagte.

16.04.2019

Was Passagiere freut, macht der Lufthansa das Geschäft schwerer. Neben teurem Kerosin sind niedrige Ticketpreise der Hauptgrund für ein schwaches erstes Quartal des Luftverkehrskonzerns.

16.04.2019

Das Zinsportal Weltsparen dringt in den Markt für Firmenkunden von Banken vor. Gemeinsam mit der Commerzbank baue man eine Plattform auf, über die Unternehmen aus verschiedenen Zinsangeboten für Termingelder wählen können, teilte das Berliner Finanz-Start-up Raisin am Dienstag mit, zu dem Weltsparen gehört.

16.04.2019