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Wirtschaft Autobauer pochen auf mehr Förderung für Alternativantriebe
Mehr Hessen Wirtschaft Autobauer pochen auf mehr Förderung für Alternativantriebe
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12:14 11.09.2019
Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender von PSA Peugeot Citroën. Quelle: Arne Dedert/Archivbild
Frankfurt/Main

"Gleichzeitig müssen sich die Regierungen in der EU dieser Geschwindigkeit anpassen, mit der wir diese Fahrzeuge auf den Markt bringen, indem sie ihre Investitionen in Infrastruktur dramatisch aufstocken", forderte Tavares. "Mehr noch: Sie müssen auch nachhaltige Kaufanreize setzen, die konsistent in der gesamten EU sind."

Einer Studie des Verbands zufolge gab es 2018 in der gesamten Europäischen Union weniger als 145 000 Ladepunkte für Elektroautos. Das seien zwar drei Mal so viele wie vor fünf Jahren. 2030 würden aber mindestens 2,8 Millionen Ladepunkte benötigt - eine Verzwanzigfachung des derzeitigen Stands. Zudem sei die Verfügbarkeit der Infrastruktur in der EU sehr ungleich verteilt, mit dem Schwerpunkt auf den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Es gebe einen klaren Zusammenhang zwischen der Kundenakzeptanz von Elektroautos und der Anzahl von Ladepunkten.

Der europäische Lobbyverband der Hersteller sieht sich mit den verschärften Abgasregeln der EU für den CO2-Ausstoß 2021 und danach bis 2030 konfrontiert. Spätestens 2021 soll der Kohlendioxid-Ausstoß der neu verkauften Autos in der EU im Schnitt auf 95 Gramm je gefahrenen Kilometer zurückgehen. In der Zeit danach bis 2030 soll er um zusätzlich 37,5 Prozent sinken. Dazu muss der Absatz von emissionsärmeren Antrieben deutlich zulegen.

dpa

Der Darmstädter Merck-Konzern erwartet für sein schwieriges Geschäft mit Spezialmaterialien eine baldige Rückkehr zu Wachstum. Von 2020 an soll der Umsatz jährlich aus eigener Kraft zwischen 2 und 3 Prozent zulegen, wie das Dax-Unternehmen am Mittwoch zu seinem Kapitalmarkttag mitteilte.

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