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Politik Zwölf ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste in Hessen
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05:45 21.03.2022
Kai Klose, hessischer Sozialminister.
Kai Klose, hessischer Sozialminister. Quelle: Boris Roessler/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Das bedeute oftmals eine Begleitung über mehrere Jahre und nicht allein während der letzten Lebensphase, erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden. Ziel der ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste sei es, die Lebensqualität der betroffenen Kinder und ihrer Familien zu verbessern.

Der Fachverband für die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) gibt nach Angaben des Ministers die Zahl der jährlich in Hessen durch SAPV-Teams für Kinder und Jugendliche unterstützten und begleiteten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit 350 an.

Die Landesregierung setze sich seit Jahrzehnten für die Begleitung und Unterstützung schwerst und lebensverkürzend erkrankter Menschen ein, erklärte Klose. Grundlage dafür seien die Leitlinien der Landesregierung zur Verbesserung und Stärkung der Sterbebegleitung in Hessen. Die Leitlinien tragen die Überschrift "Leben bis zuletzt".

Bei stationären Hospizen tragen die Krankenkassen nach Angaben des Ministers die Kosten des Aufenthaltes zu 95 Prozent. Der Rest sei durch den Träger der Maßnahme aufzubringen. Den Versicherten entständen keine Kosten; unabhängig davon, ob nur das erkrankte Kind, der erkrankte Jugendliche oder auch Familienangehörige mit aufgenommen werden.

© dpa-infocom, dpa:220321-99-606465/3

dpa