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Politik Zweieinhalb Jahre Haft für IS-Unterstützer aus Kassel
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17:07 17.09.2019
Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben Akten. Quelle: Volker Hartmann/Archiv
Frankfurt/Main

Die Richter des Staatsschutzsenates bezogen in ihr Urteil auch eine Verurteilung des Mannes aus Kassel wegen waffenrechtlicher Verstöße ein, die beim Landgericht Kassel bereits 2015 ergangen war. AZ 5-2 OJs 10/16-1/19

Nach Auffassung des Gerichts hatte sich der 32-Jährige im November 2013 "mit dem Wunsch, Menschen zu töten" auf den Weg nach Syrien gemacht. Zuvor habe er sich längere Zeit im Internet mit islamistischen Themen und dem IS befasst. Nach nur drei Wochen in einem vom IS kontrollierten Gebäude im syrisch-türkischen Grenzgebiet trat D. jedoch die Heimreise an, nachdem er vom Tod seines Vaters erfahren hatte. 2016 unternahm er einen zweiten Ausreiseversuch, der allerdings in Serbien abgebrochen werden musste.

In dem seit Anfang August laufenden Prozess hatte der Angeklagte seinen Syrien-Aufenthalt unter anderem als "Herausforderung" und "Mutprobe" bezeichnet, nicht aber als Bekenntnis zu der Terrororganisation IS. Die Richter werteten seine Aussage jedoch als "unwahre Beschönigung". Für den Ernst seiner Anliegen spreche auch der Inhalt seiner ausführlichen Kommunikation im Internet sowie die Reaktionen aus seinem Familien- und Bekanntenkreis in Deutschland. Darüber hinaus waren 2015 Mitgliederlisten des IS mit seinem Namen aufgetaucht.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

dpa

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