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Politik Warten auf den Corona-Impfstoff: Hessen hält sich bereit
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15:18 17.12.2020
Eine Spritze wird vor den Schriftzug «Impfung» gehalten.
Eine Spritze wird vor den Schriftzug «Impfung» gehalten. Quelle: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

Die Berliner Senatsverwaltung als Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz hatte am Vortag mitgeteilt, dass sich die Länder auf einen Beginn von Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech und dessen US-Partner Pfizer am 27. Dezember einstellten. Zuvor muss noch die Europäische Arzneimittelagentur EMA grünes Licht für das Mittel geben. Damit wird am Montag (21. Dezember) gerechnet.

Bei der Terminvergabe für die Impfungen ist ein einheitliches Vorgehen geplant. "Die Bundesregierung erarbeitet derzeit eine bundeseinheitliche Lösung, über die eine Terminvergabe erfolgen soll", erläuterte der Innenministeriumssprecher. "Diese wird auch in Hessen Anwendung finden." In Betracht komme eine App, eine Webseite sowie die Patientenservice-Nummer 116 117.

Weil die verfügbaren Impfdosen zunächst begrenzt sein werden, sollen "prioritäre Gruppen" zum Zug kommen. Hessen will sich bei der Reihenfolge laut Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) "engstmöglich" nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission richten. Einem Entwurf zufolge sollen Ältere über 80, Pflegeheimbewohner und bestimmtes Personal mit hohem Infektionsrisiko zuerst geimpft werden. In Hessen gibt es 28 Impfzentren, die an 7 Tagen die Woche betrieben werden sollen.

dpa