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Politik Volksbund Kriegsgräberfürsorge: Belastung für Zeitzeugen
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05:34 11.03.2022
Ein Schild «Kriegsgräberstätte» weist den Weg zu einem Friedhof.
Ein Schild «Kriegsgräberstätte» weist den Weg zu einem Friedhof. Quelle: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
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Niestetal

Durch die Bilder von zerstörten Häusern und fliehenden Menschen fühlten sich viele der Zeitzeugen zurückversetzt in diese schlimmen Zeiten.

Seit mehr als 100 Jahren sucht und birgt der Volksbund die Toten der Kriege, versucht sie zu identifizieren und informiert die Angehörigen. Er pflegt weltweit über 830 Kriegsgräberstätten. Viele dieser Kriegsgräberstätten erweitert er beispielsweise mit Ausstellungen und Medienstationen zu modernen Lern- und Begegnungsorten.

Die Mitarbeiter der humanitären Organisation begleiten Menschen auch beim Besuch der Gräber ihrer Angehörigen. Dabei unterhalte man auch vielfältige Kontakte in die Ukraine, aber auch nach Russland, wo rund drei Millionen deutsche Soldaten zu Tode kamen. Auch weiterhin wolle sich der Volksbund für die Völkerverständigung einsetzen, sagte die Sprecherin. Kritik am Angriffskrieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin gelte nicht den Menschen in Russland. Man sei voller Respekt für die Menschen, die dort den Mut hätten, gegen den Krieg einzutreten.

© dpa-infocom, dpa:220311-99-473207/2

dpa