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Politik Tarifverhandlungen für Rotes Kreuz vertagt
Mehr Hessen Politik Tarifverhandlungen für Rotes Kreuz vertagt
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18:22 22.10.2020
Das Logo des Deutschen Roten Kreuzes. Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Kassel

Dies sei ebenso wie eine Bedenkzeit von den Arbeitgebern abgelehnt worden. Die Verhandlungen würden nun am 18. November fortgesetzt.

Verdi fordert für die Tarifbeschäftigten beim DRK eine Tarifsteigerung von 5,5 Prozent, mindestens aber 150 Euro für zwölf Monate. Die Ausbildungsvergütungen sollten um 150 Euro monatlich steigen. Eine zusätzliche Aufwertung von 70 bis 750 Euro müsse es für die Notfallsanitäter sowie Alten- und Krankenpfleger geben, so die Gewerkschaft.

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Der Vorschlag für einen Kurzläufer-Tarifvertrag zielte darauf ab, die Tarifverhandlungen wegen der Corona-Pandemie vorerst schnell zu beenden. Bedingungen seien eine Einmalzahlung von 1500 Euro, eine Übernahme der noch in Verhandlung befindlichen Pflegeprämie sowie eine Gehaltsaufwertung der Notfallsanitäter gewesen.

Beim Deutschen Roten Kreuz arbeiten insgesamt rund 150 000 Menschen. Nur ein Drittel ist laut Gewerkschaft über die Bundestarifgemeinschaft DRK tarifgebunden.

dpa