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Politik Uni-Präsidentin Wolff will Studierenden mehr Freiheit geben
Mehr Hessen Politik Uni-Präsidentin Wolff will Studierenden mehr Freiheit geben
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11:20 06.06.2020
Blick auf das Hauptgebäude der Goethe-Universität auf dem Campus Westend. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Wolff will Studierenden in Pilotstudiengängen mehr Raum für eigene Entscheidungen geben und "mehr Freiheitsgrade in die Studiengänge bringen". Nach über fünf Jahren im Amt stellt sich Wolff im Juli zur Wiederwahl für eine zweite Amtszeit.

Das "Joker-Semester" hat, anders als das Orientierungsstudium, vor allem Studierende am Ende des Studiums im Blick. Sie könnten damit entweder ein Semester im Ausland verbringen oder ein anderes Fach belegen, sie könnten ein Praktikum machen oder an einem Forschungsprojekt arbeiten. Auch bisher ist das möglich, allerdings muss man dafür pausieren, riskiert sein Bafög und erwirbt keine Credit-Points (Leistungspunkte für besuchte Veranstaltungen).

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"Ich möchte die Eigenverantwortung von Studierenden damit weiter stärken", sagt Wolff. Die Vision für ihre zweite Amtszeit sei "Spitzenwissenschaft für eine verantwortungsvolle Gesellschaft in einer digitalisierten Welt". Neben dem "Joker-Semester" will sie die wissenschaftliche Nachwuchsförderung intensivieren, zum Beispiel durch "systematische Karriereplanung nicht nur bis zum Post-Doc sondern bis zur ersten Professur". Dritter Punkt sind Verbesserungen bei der Forschungsförderung nach der "Schlappe" der Hochschule bei der letzten Exzellenzinitiative.

dpa

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