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Politik Terrorermittlungen gegen Auszubildenden aus Nordhessen
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15:57 11.11.2021
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Kassel/Frankfurt

Auch ein rassistisches Manifest wurde demnach entdeckt. Der Auszubildende befinde sich seit Mitte September in Untersuchungshaft. Zuvor hatte hessenschau.de darüber berichtet.

Die Vorwürfe lauten Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, sagte Niesen. Die Wohnung des Verdächtigen in der Kleinstadt im Schwalm-Eder Kreis sei ursprünglich wegen eines möglichen Waffendelikts durchsucht worden. Dann seien die Sprengkörper sowie sechs sogenannte Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV) gefunden worden, die sich beispielsweise als Brief- oder Paketbomben einsetzen lassen. Nun werde das sichergestellte Material untersucht und ausgewertet.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft wird hessenweit hinzugezogen, wenn ein Terrorverdacht nach Paragraf 89a des Strafgesetzbuches im Raum steht, also die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Es drohen bis zu zehn Jahre Haft.

© dpa-infocom, dpa:211111-99-959637/2

dpa