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Politik Studie: Überdurchschnittlich viele Hessen scheuen Zahnarzt
Mehr Hessen Politik Studie: Überdurchschnittlich viele Hessen scheuen Zahnarzt
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18:32 11.07.2019
Der Blick durch zwei Zahnprothesen vermittelt den Eindruck des Blicks aus einem geöffneten Mund. Quelle: Hans-Jürgen Wiedl/Archivbild
Berlin

Bundesweit habe der Schnitt bei 71,5 Prozent gelegen, berichtete die Barmer am Donnerstag in Berlin bei der Vorlage ihres "Zahngesundheitsatlas". Spitzenreiter in dieser Statistik sind die Sachsen mit einem Anteil von 77,1 Prozent.

Auch bei den zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen von Kindern schneidet Hessen unterdurchschnittlich ab. Den Daten der Barmer zufolge nahmen 35,7 Prozent der Kinder zwischen zweieinhalb und sechs Jahren im Jahr 2017 an einer solchen Untersuchung teil, der Bundesdurchschnitt liegt bei 35,9 Prozent. Bei den 6- bis 17-Jährigen betrug der Anteil 61,8 Prozent (Bund: 65,9 Prozent).

Mehr Geld als andere gaben die Hessen für Zahnersatz aus. Bundesweit lagen die Gesamtausgaben für Brücken, Kronen und Co. bei 1524 Euro, in Hessen bei 1627 Euro pro Jahr und behandeltem Versicherten. Der Eigenanteil, den gesetzlich Versicherte bezahlen müssen, belief sich in Hessen auf 982 Euro (bundesweit: 879 Euro). Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen für Zahnersatz einen festen Zuschuss, wer mehr will als die Regelversorgung, muss die Mehrkosten selbst bezahlen.

Als mögliche Gründe für die vergleichsweise hohen Ausgaben und den hohen Eigenanteil in Hessen gab die Barmer an, "dass die Versicherten beim Zahnersatz verstärkten Wert auf die Ästhetik und den Tragekomfort legen und daher häufiger den aufwendigeren Zahnersatz wählen, der teurer ist als die Regelversorgung".

dpa

Innenminister Peter Beuth (CDU) will Hessens Innenstädte besser gegen Terrorattacken schützen. Für die Fußgängerzonen, Plätze und öffentlichen Bereiche seien individuelle Lösungen notwendig, sagte Beuth am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern von britischen Sicherheitsbehörden in London.

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Prozesse um verbotene Abschalteinrichtungen bei Diesel-Motoren bescheren dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt derzeit eine Rekordbelastung. Durch die zahlreichen Berufungsverfahren sei in diesem Jahr mit rund 7000 eingehenden Zivilklagen zu rechnen, sagte Gerichtspräsident Roman Poseck am Donnerstag.

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