Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Studenten müssen höhere Beiträge zahlen als vor zehn Jahren
Mehr Hessen Politik Studenten müssen höhere Beiträge zahlen als vor zehn Jahren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:18 17.04.2020
Studenten arbeiten in der Bibliothek der Universität Darmstadt. Quelle: Andre Hirtz/andré hirtz/dpa
Anzeige
Frankfurt/Main

Die größte Steigerung gab es in Marburg: Mussten Studentinnen und Studenten dort vor zehn Jahren noch 242,26 Euro bezahlen, sind es mittlerweile 93 Euro mehr. Das entspricht einer Erhöhung um gut 38 Prozent. An den anderen Unis lag die Steigerung zwischen etwa 20 und 35 Prozent. Grund dafür sind den Angaben nach vor allem höhere Zahlungen für Semestertickets und die Studierendenwerke.

An diesem Montag (20. April) beginnt das Sommersemester an den Unis, das wegen der Corona-Krise weitgehend im virtuellen Raum stattfinden soll. Im Vergleich zum Wintersemester 2019/2020 sind die Semesterbeiträge - die keine Studiengebühren sind - in Darmstadt, Frankfurt, Gießen und Kassel gestiegen. Marburger Studierende müssen hingegen etwas weniger bezahlen. Das liegt an der Mehrwertsteuersenkung der Deutschen Bahn, wie ein Sprecher der Marburger Studierendenvertretung (Asta) mitteilte. Als einziges Semesterticket einer hessischen Uni gelte das Marburger Ticket neben dem öffentlichen Nahverkehr auch in bestimmten Fernzügen der Bahn.

Anzeige

Die Semesterbeiträge werden neben dem Semesterticket auch für die Finanzierung von Mensen, Wohnheimen oder Beratungsangebote erhoben. Dazu zählt auch ein Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 50 Euro, der nach dem hessischen Hochschulgesetz unter anderem für Anmeldung, Beurlaubung und Rückmeldung erhoben wird, wie ein Sprecher der Universität Frankfurt mitteilte.

dpa

Anzeige