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Politik Stiftung und Steinmeier sehen Rassismus als großes Problem
Mehr Hessen Politik Stiftung und Steinmeier sehen Rassismus als großes Problem
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12:49 15.03.2021
Jürgen Micksch, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung für die Internationale Wochen gegen Rassismus.
Jürgen Micksch, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung für die Internationale Wochen gegen Rassismus. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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Darmstadt

Man müsse sich darauf einstellen, dass solche Prozesse "sehr lange dauern".

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach in einem von der Stiftung verbreiteten Grußwort von einem "Problem in Deutschland". Rassismus gefährde "unser freiheitliches Miteinander, die friedliche Vielfalt von Kulturen, Religionen und Überzeugungen, unsere Demokratie", heißt es darin. "Wir brauchen Gegenrede. Wir brauchen Gegenwehr mit den Mitteln des Rechtsstaats und einer entschlossenen Zivilgesellschaft."

Mit mehr als 1200 Veranstaltungen setzen sich die UN-Wochen vom 15. bis 28. März gegen Rassismus ein. Das Motto lautet in diesem Jahr "Solidarität. Grenzenlos". Es beteiligen sich den Angaben zufolge mehr als 1700 Moscheegemeinden sowie jüdische und christliche Gemeinden an den Aktionen. Die Darmstädter Stiftung hat die Koordination der Wochen vor fünf Jahren vom Interkulturellen Rat übernommen.

© dpa-infocom, dpa:210315-99-829605/2

dpa