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Politik Städte sehen wenig Spielraum zum Sparen: Corona-Krise
Mehr Hessen Politik Städte sehen wenig Spielraum zum Sparen: Corona-Krise
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10:41 02.05.2020
Ein Sparschwein mit Euro-Geldstücken liegt zerbrochen auf einem Tisch. Quelle: Peter Kneffel/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Kassel/Darmstadt/Gießen

Sie verweisen aber auch darauf, dass viel Geld in kommunale Pflichtaufgaben fließt, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Der Hessische Städte- und Gemeindebund (HSGB) empfiehlt unterdessen, die Bürger beim Sparen frühzeitig einzubinden: "Niemand kann etwas für die Situation, aber alle müssen ihren Beitrag leisten", sagte HSGB-Geschäftsführer Karl-Christian Schelzke.

Da rund 90 Prozent der kommunalen Ausgaben Pflicht seien, seien nennenswerte Einsparpotenziale nicht zu erschließen, sagte ein Sprecher der Stadt Darmstadt. Ähnlich ist die Situation in Gießen. Man habe noch keine Ausgaben zurückgefahren, erklärte eine Sprecherin der mittelhessischen Kommune. Gesetzlich vorgeschriebene Leistungen wie Kinderbetreuung, Jugendhilfe und Müllabfuhr müssten weiterlaufen. Städte wie Frankfurt und Kassel wollen im Sommer und Herbst entscheiden, welche Prioritäten sie künftig setzen.

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dpa

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