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Politik Städte erwarten Rekorde bei Demo-Anmeldungen
Mehr Hessen Politik Städte erwarten Rekorde bei Demo-Anmeldungen
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08:30 10.11.2019
Reichlich Polizei ist bei einer Demonstration positioniert. Quelle: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild
Frankfurt/Kassel/Darmstadt/Gießen

Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervor. Spitzenreiter der Entwicklung ist Frankfurt. Innerhalb von 20 Jahren hat sich die Zahl der Demoanmeldungen von 260 auf zuletzt 1813 vervielfacht. Am Jahresende wird laut Ordnungsamt ein neuer Rekord erwartet. Auch Kassel, Gießen, Wiesbaden und Darmstadt rechen mit Höchstwerten.

Der Kasseler Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder sieht verschiedene Gründe für diese Entwicklung: "Das Verhältnis des Staates und der Öffentlichkeit zum öffentlichen Protest hat sich verändert. Der Zugang zum Protest ist niedrigschwelliger geworden", sagt er. Demonstrationen würden nicht mehr stigmatisiert, es koste keine große Überwindung, daran teilzunehmen. Die öffentlichen Verwaltungen hätten den Protest zudem erleichtert. Polizeigewerkschaft und Behörden melden aber auch eine wachsende Belastung durch die Vielzahl Demos und Kundgebungen.

dpa

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