Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wiesbadener OB Gerich
Mehr Hessen Politik Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wiesbadener OB Gerich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:42 21.01.2019
Wiesbaden

Die Ermittlungen beziehen sich auf eine umstrittene Urlaubsreise nach Spanien, die Gerich im April 2014 gemeinsam mit einem inzwischen freigestellten städtischen Manager unternommen hatte und die dieser wesentlich bezahlt haben soll. Zuvor hatten mehrere Medien über die Ermittlungen berichtet.

Kurz vor der Reise war der Begleiter Gerichs zum Geschäftsführer einer städtischen Holding bestellt worden. Er habe sich inzwischen wegen der Reise selbst angezeigt, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Auch gegen ihn werde ermittelt. Man habe mit der Reise zwischen seiner Bestellung als Geschäftsführer und Vertragsschluss feiern und Spanien erkunden wollen, heißt es in der Selbstanzeige.

In einer Stellungnahme vor rund zehn Tagen hatte Gerich erklärt, mit dem Mann befreundet gewesen zu sein, die Kosten für die Reise jedoch geteilt zu haben. Der Mann sei unabhängig von der persönlichen Beziehung zu ihm zum Geschäftsführer bestellt worden. Der gemeinsame Urlaub sei "formal unproblematisch, aber unsensibel" gewesen, heißt es in der Stellungnahme Gerichs.

Am 26. Mai steht gemeinsam mit der Europawahl in Wiesbaden die nächste Oberbürgermeisterwahl an. An diesem Donnerstag (24.1.) entscheidet eine Mitgliederversammlung der SPD über Gerichs Nominierung als Spitzenkandidat.

dpa

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat seinem bayerischen Amtskollegen Markus Söder zu dessen Wahl zum CSU-Chef gratuliert. "Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis, lieber Markus Söder", sagte Bouffier nach Angaben eines Sprechers.

19.01.2019

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat den aus dem Amt geschiedenen Landtagspräsidenten Norbert Kartmann (beide CDU) mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet.

19.01.2019

Mehr als 11 000 von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen werden in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main in privaten Unterkünften wie Hotels und Pensionen untergebracht.

19.01.2019