Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik "Spiegel" zu Fall Lübcke: 46 Waffen bei Markus H. gefunden
Mehr Hessen Politik "Spiegel" zu Fall Lübcke: 46 Waffen bei Markus H. gefunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:59 30.08.2019
Absperrband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung" ist vor dem Haus des verstorbenen Walter Lübcke (CDU) zu sehen. Foto: Swen Pförtner/Archiv
Karlsruhe

Bei ihm seien mehr als drei Dutzend Waffen sichergestellt worden, berichtete das Nachrichtenmagazin am Freitag. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe äußerte sich auf Nachfrage nicht zu dem Bericht.

Fünf Waffen, darunter die Tatwaffe, hatten in einem Versteck gelegen, zu dem der Hauptverdächtige Stephan E. die Ermittler nach seiner Festnahme geführt hatte. Vor gut einer Woche wurde dann bekannt, dass bei Durchsuchungen wesentlich mehr Waffen gefunden worden waren, insgesamt 46 - wo und bei wem, war allerdings offen geblieben.

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen muss noch geklärt werden, ob alle sichergestellten Gegenstände tatsächlich unter das Waffengesetz oder andere waffenrechtlichen Vorschriften fallen. Laut "Spiegel" soll H. auch Dekowaffen gesammelt haben, also unbrauchbar gemachte echte Schusswaffen. Er habe sich auch mit der Möglichkeit beschäftigt, solche Waffen wieder scharf zu machen.

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) war am 2. Juni in seinem Haus bei Kassel erschossen worden. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Über H. und einen zweiten Mann, Elmar J., soll E. an die spätere Tatwaffe gekommen sein. Ihnen wird deshalb Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Bei J. wurde dem "Spiegel"-Bericht zufolge keine der 46 Waffen gefunden.

dpa

Wohnungen sind im Ballungsraum Rhein-Main schon länger Mangelware, und nicht nur dort. Mit mehreren Neuregelungen will die Landesregierung gegensteuern. Einen Mietendeckel nach Zahlungskraft, wie derzeit in der Bundeshauptstadt geplant, soll es nicht geben.

30.08.2019

Die erste Sitzung des hessischen Landtags nach der Sommerpause findet im umgebauten Plenarsaal statt. Die aufwendigen Arbeiten seien planmäßig fertig geworden, teilte Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) am Freitag in Wiesbaden mit.

30.08.2019

Kassel will im kommenden Jahr erstmals eine neue Auszeichnung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) vergeben. Gewürdigt werden sollen herausragende wissenschaftliche und journalistische Arbeiten, die sich insbesondere mit Rechtsextremismus, Anti-Islamismus und Antisemitismus auseinandersetzen.

30.08.2019