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Politik Soko zum Fall Lübcke geht noch Hunderten Hinweisen nach
Mehr Hessen Politik Soko zum Fall Lübcke geht noch Hunderten Hinweisen nach
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08:41 24.08.2019
Absperrband ist vor dem Haus des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) zu sehen. Quelle: Swen Pförtner/Archivbild
Wiesbaden/Kassel

Aktuell bestehe das Kernteam der Soko aus etwa 80 Beamten, teilte das Hessische Landeskriminalamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Unterstützt werde die Soko weiterhin von Spezialisten des Bundeskriminalamtes und des LKA etwa für DNA-Spuren oder Schusswaffen.

Der CDU-Politiker Lübcke war Anfang Juni auf der Terrasse seines Wohnhauses im nordhessischen Wolfhagen bei Kassel mit einem Kopfschuss getötet worden. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Der rund zwei Wochen nach der Tat festgenommene Hauptverdächtige Stephan E. hatte zunächst ein Geständnis abgelegt, dieses später aber widerrufen. Ihm wird Mord vorgeworfen, wegen Beihilfe dazu laufen außerdem Ermittlungen gegen Markus H. und Elmar J., die mit dem Verkauf der Tatwaffe in Verbindung gebracht werden.

Momentan ist die Soko "Liemecke", die nach einem nahe am Tatort gelegenen Bach benannt wurde, noch in Räumen des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel untergebracht. Geplant sei in den kommenden Wochen aber der Umzug nach Wiesbaden ins Landeskriminalamt, teilte das LKA mit.

dpa

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