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Politik NPD-Ortsvorsteher soll am 22. Oktober abgewählt werden
Mehr Hessen Politik NPD-Ortsvorsteher soll am 22. Oktober abgewählt werden
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15:58 25.09.2019
NPD-Funktionär Stefan Jagsch. Quelle: Andreas Arnold/Archivbild
Altenstadt

Die Ortsbeiratssitzung für die geplante Abwahl des NPD-Ortsvorstehers von Altenstadt-Waldsiedlung in Mittelhessen soll am 22. Oktober stattfinden. Das teilte die Wetterau-Gemeinde am Mittwoch mit. Zunächst war der 1. Oktober geplant gewesen, die Sitzung wurde dann aber auf einen Termin nach den Herbstferien verschoben. Die Wahl von Stefan Jagsch, stellvertretender Landesvorsitzender der rechtsextremen NPD, hatte Anfang September bundesweit Empörung und Rufe nach seiner Abwahl ausgelöst.

Jagsch war von den anwesenden Ortsbeiratsmitgliedern von CDU, SPD und FDP zunächst einstimmig gewählt worden. Diese ruderten dann aber zurück und stellten einen Abwahlantrag. Neue Kandidatin für das Amt des Ortsvorstehers ist nun eine CDU-Politikerin.

Bei der kommenden Sitzung des Ortsbeirates wird das Gremium nur noch acht statt wie bisher neun Mitglieder haben: Einem Bericht des "Kreis-Anzeiger" zufolge haben zwei Beiräte, die über die Liste der FDP gewählt worden waren, ihr Mandat niedergelegt.

Darunter ist auch der im Juni zurückgetretene Ortsvorsteher Klaus Dietrich. Dem "Anzeiger" sowie der "Wetterauer Zeitung" zufolge veröffentlichte er eine Erklärung, in der er von Druck auf die Beiratsmitglieder sprach. Demnach begründete er das Votum für Jagsch nochmals damit, dass es keinen anderen Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers gegeben und die Parteizugehörigkeit keine Rolle gespielt habe.

Nach Angaben von Jens Jacobi, der Vorsitzende der FDP im Wetteraukreis, gibt es nur für einen der zurückgetretenen Beiräte einen Nachrücker. Er gehe davon aus, dass dieser an der nächsten Sitzung teilnehmen werde. Für eine Abwahl sind sechs Stimmen nötig, erläuterte Altenstadts Bürgermeister Norbert Syguda (SPD).

dpa

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