Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Sinemus: "Digitalisierung hat in Hessen jetzt eine Adresse"
Mehr Hessen Politik Sinemus: "Digitalisierung hat in Hessen jetzt eine Adresse"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:56 10.12.2019
Kristina Sinemus (parteilos), Digitalministerin in Hessen, sitzt im Landtag. Quelle: Andreas Arnold/dpa
Wiesbaden

"Leistungsfähiges Internet, gerade auch im ländlichen Raum, ist das Fundament einer erfolgreichen Digitalisierung", sagte Sinemus in ihrer Regierungserklärung am Dienstag im hessischen Landtag in Wiesbaden. "Daher sorgen wir für einen flächendeckenden Ausbau von Glasfaseranschlüssen in jedes Gebäude bis 2030."

Teil der Gigabitstrategie des Landes sei außerdem, dass bis 2022 nahezu alle Schulen mit Highspeed in die Zukunft surfen, kündigte die Ministerin an. Außerdem verfügten bereits rund 90 Prozent aller Haushalte in Hessen über einen Breitbandanschluss mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s (Megabits pro Sekunde). "Wir wollen einen spürbaren Nutzen der Digitalisierung für die Menschen in Hessen", betonte Sinemus.

Die Ministerin verwies dabei auch auf zahlreiche digitale Serviceleistungen in den Behörden und Kommunen wie die Beantragung von Bafög oder Leistungen des Standesamtes und des Elterngeldes, die vorangetrieben worden seien. Die Kommunen würden dabei sowohl finanziell als auch mit Software und Beratung vom Land unterstützt, sagte die parteilose Politikerin.

Gemeinsame mit den Mobilfunkbetreibern werde auch daran gearbeitet, die letzten Funklöcher in Hessen zu schließen, versicherte die Digitalministerin. "Jeden Tag werden irgendwo in Hessen drei Mobilfunkmasten neu gebaut oder modernisiert - allein 1387 in einem Jahr." Insgesamt 1,2 Milliarden Euro will das Land in der laufenden Legislaturperiode für Digitalisierungsvorhaben in die Hand nehmen. "Digitalisierung hat in Hessen jetzt eine Adresse", betonte Sinemus.

dpa

Die Kosten für die Versorgung mit Trinkwasser und die Beseitigung von Abwasser steigen in Hessen. Im Durchschnitt 130 Euro musste im laufenden Jahr für die Trinkwasserversorgung im Land bezahlt werden, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

10.12.2019

Die Stadt Frankfurt hält an ihren Plänen für einen neuen Stadtteil im Nordwesten trotz aller Kritik fest, konzentriert sich aber zunächst auf einen Teil davon.

09.12.2019

Der hessische Landesausländerbeirat (agah) hat sich vehement gegen ein geplantes Optionsmodell bei der kommunalen Ausländervertretung ausgesprochen. Der Verband sei durch die Vorgehensweise der Landesregierung brüskiert, sagte der agah-Vorsitzende Enis Gülegen am Montag in Wiesbaden.

09.12.2019