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Politik Schwere Verluste für CDU und SPD in Hessen: Grüne gestärkt
Mehr Hessen Politik Schwere Verluste für CDU und SPD in Hessen: Grüne gestärkt
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18:22 28.10.2018
Anhänger von Bündnis 90/Die Grünen jubeln auf der Wahlparty nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl. Foto: Uwe Anspach
Wiesbaden

Große Gewinner sind die Grünen und die AfD. Wie es für die bisherige schwarz-grüne Regierung in Hessen weitergeht, ist offen. Laut ZDF hat derzeit nur ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP eine Mehrheit.

Die SPD von Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel stürzt auf einen historischen Tiefststand ab. Damit werden die Parteien der großen Koalition in Berlin deutlich abgestraft - wie schon vor zwei Wochen in Bayern.

Die Grünen von Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SPD um Platz zwei. Die AfD zieht erstmals in den Landtag ein und ist damit nun in allen 16 Landesparlamenten vertreten.

Nach den Zahlen von 18.00 Uhr kommt die seit 1999 regierende CDU auf 27 bis 28 Prozent (2013: 38,3 Prozent). Schlechter abgeschnitten hatte die Partei in Hessen zuletzt 1966 mit 26,4 Prozent. Die SPD rutscht ab auf 20 Prozent (2013: 30,7). Die Grünen erreichen 19,5 bis 20 Prozent (2013: 11,1), die AfD 12 bis 13 Prozent (2013: 4,1).

Auch FDP und Linke sind wieder im Landtag vertreten. Die Liberalen kommen den Prognosen zufolge auf 7 bis 7,5 Prozent (2013: 5,0), die Linke erzielt 6,5 Prozent. Das ist ihr bisher bestes Ergebnis in Hessen (2013: 5,2).

Die Mandate verteilen sich wie folgt: CDU 33 bis 36 Sitze, SPD 23 bis 27, Grüne 23 bis 27, AfD 14 bis 18, FDP 9, Linke 8 bis 9.

dpa

Betriebe, die zu wenig Behinderte beschäftigen, sollten nach Ansicht der Behindertenbeauftragten von Rheinland-Pfalz und Hessen mehr dafür zahlen müssen. "Das würde den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, mehr Menschen mit Behinderung einzustellen", sagte der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch dem "Mannheimer Morgen" mit Blick auf die sogenannte Ausgleichsabgabe.

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Bei der hessischen Landtagswahl hat sich bis zum Nachmittag eine etwas niedrigere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren abgezeichnet, damals fand der Urnengang aber auch parallel zur Bundestagswahl statt.

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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich zuversichtlich gezeigt, dass seine CDU bei der Landtagswahl stärkste Kraft wird. "Wir haben eine hohe Anerkennung für unsere Arbeit erzielt und deshalb bin ich auch zuversichtlich, dass wir ein erneutes Mandat bekommen", sagte Bouffier am Sonntagmittag in Gießen, wo er gemeinsam mit seiner Familie wählen ging.

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