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Schulen: Fast 7600 Lehrkräfte mit befristeten Verträgen
Schulen: Fast 7600 Lehrkräfte mit befristeten Verträgen
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05:33 18.01.2022
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

Der größte Teil der Stellen entfalle hierbei mit 1337 auf reine Grundschulen.

In den Grundschulen könnten zum Beispiel Fachlehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Personen mit Unterrichtserlaubnissen und Lehrbefähigungen eingesetzt werden, auch wenn sie kein Lehramt haben. Darunter sind beispielsweise Diplommusiklehrer sowie Diplomsportlehrer oder Geologen, die Sachkunde unterrichten können.

Zum Beginn dieses Schuljahres gab es rund 761.500 Schülerinnen und Schüler und 55.540 Lehrerstellen. In Hessen gibt es 1806 öffentliche Schulen.

Die Zahl der Menschen, die in der Corona-Pandemie als Ersatz für Lehrkräfte und sozialpädagogische Mitarbeiter mit einer ärztlichen Befreiung vom Präsenzunterricht tätig waren, stieg nach Angaben von Lorz vom 2. November 2020 bis zum 10. Mai 2021 von 629 auf 847. Für das laufende Schuljahr könnten mit bereitgestellten Mitteln zusätzliche Verträge mit sogenannten TV-H-Kräften abgeschlossen werden. TV-H-Kräfte werden nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes in Hessen und nicht als Beamte bezahlt. "Die Schulen können beispielsweise mit der Unterstützung dieser befristeten Lehrkräfte zusätzliche Förderangebote anbieten oder die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Doppelbesetzungen im Unterricht individuell fördern", heißt es in der Antwort des Ministers.

© dpa-infocom, dpa:220118-99-748144/2

dpa