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Politik In Hessen wird Landesabitur ab 21. April geschrieben
Mehr Hessen Politik In Hessen wird Landesabitur ab 21. April geschrieben
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10:42 15.01.2021
«Ruhezone Abitur - Kein Durchgang» steht auf einer Absperrung.
«Ruhezone Abitur - Kein Durchgang» steht auf einer Absperrung. Quelle: Ole Spata/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Die schriftlichen Abiturprüfungen in Hessen sollen in diesem Jahr vom 21. April bis 5. Mai stattfinden. Das teilte das Kultusministerium in Wiesbaden mit. Schon im vergangenen Jahr sei festgelegt worden, dass die Abi-Klausuren angesichts der Corona-Pandemie erst nach den Osterferien geschrieben werden. "Damit wurde ein zusätzlicher Zeitraum von zwei Monaten geschaffen, den Lehrkräfte gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern zum Nacharbeiten und Vertiefen prüfungsrelevanter Unterrichtseinheiten nutzen können", erläuterte Kultusminister Alexander Lorz (CDU).

Die zentralen Abschlussprüfungen an Haupt- und Realschulen rutschen um drei Wochen nach hinten auf den Zeitraum 7. bis 11. Juni, Nachprüfungen gibt es vom 21. bis 23. Juni. In den letzten Wochen vor dem Abschluss soll der Unterricht auf die Prüfungsfächer konzentriert werden. Durch die Verschiebung hätten Schüler und Lehrkräfte mehr Zeit zur gemeinsamen Vorbereitung.

Beim schriftlichen Abitur werden den Schulen sowohl für den Haupt- als auch für den Nachtermin (18. Mai bis 2. Juni) in jedem Prüfungsfach ein zusätzlicher Aufgabenvorschlag zur Verfügung gestellt, sagte der Minister. "Damit geben wir jeder Lehrkraft die Möglichkeit, vor dem Hintergrund des Kenntnisstands ihrer Schülerinnen und Schüler eine entsprechende Vorauswahl zu treffen, die sie ihnen am Prüfungstag vorlegt."

Die Prüflinge erhielten wie in den vergangenen Jahren mehrere Aufgabenvorschläge, aus denen sie auswählen könnten. "Mit uns wird es keinen "Abschluss light" geben", sagte Lorz. Alle Anpassungen verfolgten das Ziel, sicherzustellen, dass sich alle Schüler trotz der herausfordernden Bedingungen bis zum Beginn der schriftlichen Abiturprüfungen fundiert vorbereiten können. Auch Lehrkräfte in der Fachoberschule könnten für die Abschlussprüfungen eine Vorauswahl zwischen verschiedenen Aufgabenvorschlägen treffen, kündigte das Kultusministerium an.

dpa