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Politik SPD will Wechselunterricht an Hessens Schulen ausdehnen
Mehr Hessen Politik SPD will Wechselunterricht an Hessens Schulen ausdehnen
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14:55 01.03.2021
Christoph Degen, Bildungsexperte der SPD Hessen, spricht.
Christoph Degen, Bildungsexperte der SPD Hessen, spricht. Quelle: Swen Pförtner/dpa
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Wiesbaden

Es müsse mehr regelmäßigen Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen in der Schule geben. Sollte es das Corona-Infektionsgeschehen nötig machen, wäre nach Einschätzung des Sozialdemokraten auch ein Unterricht in der Schule an nur ein bis zwei Tagen pro Woche denkbar.

Die hessische Landesregierung hat seit einer Woche die Rückkehr in den Unterricht für Schüler der Klassen eins bis sechs im Wechselunterricht ermöglicht. Rund 360 000 Schüler dieser Altersstufe können das Angebot nutzen. Das Kultusministerium spricht bislang von einem weitgehend reibungslosen Verlauf.

Im Modell des Wechselunterrichts werden die Schulklassen aufgeteilt: Eine Hälfte wird in der Schule unterrichtet, die andere Hälfte lernt zu Hause. Die Gruppen können tage- oder wochenweise tauschen. Welches Modell des Wechselunterrichts konkret praktiziert wird, entscheiden die Schulen in Eigenregie. Mit diesem Vorgehen können die Kontakte reduziert und Corona-Abstände besser eingehalten werden.

Die Landesregierung hatte im Dezember die Präsenzpflicht in der Schule für diese Jahrgangsstufen ausgesetzt. Ab Klasse sieben gilt in Hessen mit Ausnahme der Abschlussklassen Distanzunterricht. Nach dem von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) präsentierten vierstufigen Perspektivplan des Landes ist nach den Osterferien der Präsenzunterricht der Klassen eins bis sechs sowie Wechselunterricht der Klassen sieben bis elf als Möglichkeit vorgesehen. Stufe vier im Mai stellt nach dem Plan für alle Schüler Präsenzunterricht im eingeschränkten und angepassten Regelbetrieb in Aussicht.

© dpa-infocom, dpa:210301-99-642123/2

dpa