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Politik Mehrere SPD-Politiker lassen Ämter bei Frankfurter Awo ruhen
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21:31 02.12.2019
Das Logo der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt ist auf einer Fahne vor einem Gebäude zu sehen. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
Frankfurt/Main

Die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen hingegen hält ihre Funktion als ehrenamtliche Revisorin aufrecht. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

"Bezüglich der Vorwürfe gegen die Awo ist vollkommen klar, dass es eine umfassende Aufklärung geben muss", betonte Nissen am Montagabend. "Mein Mitrevisor und ich haben einen umfangreichen Fragenkatalog zu Gehaltsstrukturen, zu Dienstwagen, zu Vergabeverfahren und zum Zustandekommen von Arbeitsverträgen erarbeitet. Als Revisoren müssen uns diese Fragen beantwortet werden." Die Funktion als Revisorin habe sie im Übrigen erst übernommen, "nachdem klar war, dass eine Wirtschaftsprüfung durch ein externes Unternehmen erfolgt".

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen Verantwortliche des Awo-Kreisverbandes wegen des Verdachts des Betruges und der Untreue mit Geldern der Stadt. Zudem steht der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) in der Kritik, weil seine damalige Lebensgefährtin und heutige Ehefrau als Leiterin einer Awo-Kindertagesstätte einen Dienstwagen und ein Gehalt bezogen haben soll, das deutlich über dem von Kollegen in vergleichbaren Positionen lag.

"Aufgrund der Vorwürfe lasse ich mein Amt ruhen", sagte Yüksel. Er wolle nun die Aufklärung der Anschuldigungen und das Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen abwarten. Wolter-Brandecker sagte, es müsse eine "lückenlose Aufklärung" geben. Ob sie ihr Amt wieder aufnehme oder niederlege, hänge von den Ergebnissen dieser Aufklärung ab.

dpa

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