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Politik SPD-Politiker: Betroffene rassistischer Gewalt oft ignoriert
Mehr Hessen Politik SPD-Politiker: Betroffene rassistischer Gewalt oft ignoriert
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07:46 21.02.2020
Helge Lindh (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestags. Quelle: Fabian Sommer/dpa/Archivbild
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Berlin

Diese würden zum Feindbild und "Hassobjekt" gemacht. "Solange wir nicht mit den Augen der Opfer sehen, haben wir nichts verstanden", sagte Lindh.

Der Umstand, dass sich einzelne Täter nicht mit absoluter Sicherheit aufhalten lassen, dürfe nicht davon ablenken, dass "ein rassistisches Dauerrauschen" diese Täter in ihrem Wahnsinn ermutige und bestätige. Die Rhetorik öffentlich bekannter Figuren wie AfD-Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland, AfD-Innenpolitiker Gottfried Curio und dem neu-rechten Verleger Götz Kubitschek sei wie eine Petrischale, in der Hass gezüchtet werde.

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In Hanau hatte ein 43-jähriger Sportschütze in der Nacht zum Donnerstag neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Anschließend tötete er nach Überzeugung der Ermittler seine Mutter und sich selbst. In Halle hatte im Oktober ein isoliert lebender deutscher Antisemit versucht, in eine voll besetzte Synagoge einzudringen. Anschließend erschoss er auf der Straße eine Frau und einen Mann in einem Döner-Imbiss.

dpa

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