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Politik Priorisierung bei Corona-Impfung endet: Betriebsärzte impfen
Mehr Hessen Politik Priorisierung bei Corona-Impfung endet: Betriebsärzte impfen
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09:42 07.06.2021
Eine medizinische Mitarbeiterin bereitet den Wirkstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer für Impfungen gegen das Coronavirus vor.
Eine medizinische Mitarbeiterin bereitet den Wirkstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer für Impfungen gegen das Coronavirus vor. Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Dann heißt es: "Wer in Hessen wohnt und keiner Priorisierungsgruppe angehört, hat vom 7. Juni 2021 an die Möglichkeit, sich online oder telefonisch für die Schutzimpfung gegen das Coronavirus in einem der 28 hessischen Impfzentren zu registrieren", teilte das Innenministerium zu der Neuerung mit.

Bis zur ersten Injektion wird es vielfach dauern: "Zeitnahe Terminangebote werden jene Neuregistrierten aufgrund der nach wie vor nicht ausreichenden Impfstoffmengen in der Regel aber nicht erhalten können", so das Ministerium weiter. Derzeit warten demnach noch rund 476 000 bereits registrierte Hessen auf ihre persönlichen Terminangebote. Das Land empfahl allen Bürgern der Priorisierungsgruppen 1 bis 3, die in einem der Zentren ihre Spritze bekommen möchten, sich bis zum 6. Juni zu registrieren.

Die Aufhebung der Reihenfolge, die Risikogruppen wie ältere oder Menschen mir Vorerkrankungen bevorzugt hatte, gilt auch für Impfungen bei Haus-, Fach- oder Betriebsärzten. Haus- und Facharztpraxen impfen bereits seit April gegen das Coronavirus, von Montag an können das auch Betriebsärzte flächendeckend tun.

Dem Robert Koch-Institut zufolge hatten bis einschließlich 4. Juni 44,5 Prozent der Hessen mindestens die erste Impfung erhalten, das sind demnach fast 2,8 Millionen Menschen.

Auch im Schulbereich stehen Veränderungen an: Am Montag können erstmals seit Beginn des Lockdowns im Herbst voraussichtlich alle Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 wieder jeden Tag der Woche in die Schule gehen. Nach Monaten des Distanz- oder Wechselunterrichts kehre damit wieder mehr Normalität ein in den Alltag von rund 360 000 Schülern und ihren Eltern, hieß es aus dem Kultusministerium. Der Schulalltag werde aber von regelmäßigen Corona-Selbsttests vor Unterrichtsbeginn begleitet.

© dpa-infocom, dpa:210607-99-889433/4

dpa