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13:04 27.03.2019
Wiesbaden

Der dbb Beamtenbund sprach von über 1000 Teilnehmern. Zudem hätten Beschäftigte aus allen Teilen der hessischen Landesverwaltung gestreikt.

Die möglicherweise entscheidende zweite Gesprächsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Hessen ist für den 28. und 29. März in Dietzenbach geplant. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter. Als einziges Bundesland ist Hessen 2004 aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie.

Anfang März hatten die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb mit den in der TdL vertretenen Bundesländern bereits eine Tarifeinigung für die rund eine Million Angestellten der Bundesländer erzielt. Sie bekommen stufenweise acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 33 Monaten. Der dbb Beamtenbund fordert, bei einem Abschluss in Hessen diesen zeitgleich auch auf die Besoldung seiner Berufsgruppe zu übertragen. Am Dienstag waren bereits knapp 2800 Beschäftigte nach einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi für mehr Geld auf die Straße gegangen.

dpa

Hessische Polizisten haben im vergangenen Jahr im Dienst öfter gefehlt. 2018 wurden 27,54 durchschnittliche Fehltage pro Polizist gezählt. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 0,55 Tage, wie das Innenministerium in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

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Bei Protestaktionen im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes sind knapp 2800 Beschäftigte in Hessen auf die Straße gegangen. Kundgebungen und Protestmärsche gab es nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Dienstag in Wiesbaden, Kassel, Marburg und Darmstadt.

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