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Politik Keine größeren Verstöße gegen Kontaktverbot
Mehr Hessen Politik Keine größeren Verstöße gegen Kontaktverbot
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18:12 18.04.2020
Ein Polizeifahrzeug rollt über die Frankfurter Einkaufsmeile Zeil. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
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Frankfurt

In Hessen hat die Polizei am Samstag trotz vielerorts frühlingshafter Temperaturen keine größeren Verstöße gegen das weitgehende Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie gemeldet. "Hier und da gibt es immer mal wieder eine Meldung, aber nichts Gravierendes", sagte eine Sprecherin der Frankfurter Polizei am Nachmittag.

Auch andere Polizeidienststellen im Land zeigten sich zufrieden mit dem Verhalten der Menschen. "Bei uns ist es immer noch ruhig", sagte ein Sprecher aus Fulda. In Kassel gab es nach Angaben der Polizei ebenfalls keine Meldungen. Einem Sprecher der Wiesbadener Polizei zufolge waren bis zum Nachmittag keine Verstöße vermeldet. Die Beamten seien mit Sonderkontrollen verstärkt unter anderem im Rheingau unterwegs gewesen.

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In Darmstadt wurde nach Angaben eines Sprechers trotz sonnigem und trockenem Wetter zwar "immer mal wieder was gemeldet, aber nichts Größeres". Die Höchsttemperaturen kletterten dem Deutschen Wetterdienst zufolge in Hessen am Samstag auf 18 bis 25 Grad. Dem DWD zufolge kann es aber im Laufe des Tages noch zu Regenschauern kommen, die sich in Richtung Nordosten ausbreiten.

SCHNELLE HILFE FÜR STUDIERENDE

Das Land Hessen hat gemeinsam mit den fünf Studierendenwerken im Land schnelle Hilfen für in Not geratene Studenten angekündigt. Kurzfristig stünden 250 000 Euro für die Nothilfefonds der Werke bereit, teilte das Wissenschaftsministerium am Samstag mit. Damit sollen Studierende, die ihren Lebensunterhalt bisher ganz oder teilweise über eine Nebentätigkeit finanziert haben, unterstützt werden. Gedacht sei an einen einmaligen Zuschuss in Höhe von maximal 200 Euro.

CORONA-INFEKTIONEN

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist weiter gestiegen. Mittlerweile sind 6983 Fälle nachgewiesen worden, wie das Sozialministerium am Samstag in Wiesbaden mitteilte (Stand: 14 Uhr). Damit waren 160 Patienten mehr als noch am Vortag erkrankt. Dies entspricht einem Anstieg von etwa 2,3 Prozent. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Hessen stieg um 7 auf 214.

dpa