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Politik Politologe: Brandstiftung nicht Teil der 68er-Protestkultur
Mehr Hessen Politik Politologe: Brandstiftung nicht Teil der 68er-Protestkultur
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05:23 27.03.2018
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Frankfurt/Main

Brandstiftung habe nicht zu den Methoden der Protestkultur gehört, sagte der Hamburger Wissenschaftler der Deutschen Presse-Agentur. "Das stieß auf erhebliche Ablehnung beim damals wichtigsten Studentenbund, dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund. Die Mehrheit der damaligen 68er-Bewegung hat es vollständig abgelehnt, so etwas zu machen und war damit absolut nicht einverstanden."

Kurz nach den Anschlägen in der Nacht vom 2. zum 3. April 1968, bei denen niemand verletzt wurde, aber hoher Schaden entstand, nahm die Polizei vier junge Linksaktivisten fest. Zu ihnen zählten die späteren RAF-Mitglieder Andras Baader und Gudrun Ensslin. Kraushaar, der als renommierter Forscher zur Geschichte der RAF (Rote Armee Fraktion) gilt, sieht die Anschläge als "Fanal", mit dem deutlich gemacht worden sei: "Hier wird nicht einfach ein symbolischer Akt verübt, sondern einer, der mit einer erheblichen Gewalt und Gefährdung verknüpft ist. Insofern ist es nicht ganz falsch, das in Relation zur späteren RAF zu betrachten."

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dpa