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Politik Beuth: Politik entscheidet nicht, ob E-Sport als Sport gilt
Mehr Hessen Politik Beuth: Politik entscheidet nicht, ob E-Sport als Sport gilt
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18:32 26.09.2019
Der hessische Innenminister Peter Beuth. Quelle: Boris Roessler/Archivbild
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Wiesbaden

Dies sei keine Angelegenheit der hessischen Landespolitik, sagte er am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden. Was im jeweiligen Bundesland als Sport gelte, bestimme der zuständige Landessportbund, ergänzte der Linken-Abgeordnete Hermann Schaus. Eine übergeordnete Beurteilung sei die Aufgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes, der eine Anerkennung schon mehrmals abgelehnt hat.

Der AfD-Parlamentarier Karl Bolldorf hatte in einem Antrag die Landesregierung aufgefordert, E-Sports als Sport anzuerkennen und finanziell zu unterstützen. Das Spielen von Videospielen könne die Motorik und das taktische Verständnis schulen, sagte Bolldorf.

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Vanessa Gronemann von den Grünen erklärte, Bolldorf vermische zwei Dinge, die nicht zusammengehörten: Kommerz und die wesentlichen Werte des Sports. Der SPD-Abgeordnete Bijan Kaffenberger warf der AfD-Fraktion reinen Aktionismus ohne eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema vor. Als E-Sports wird das sportwettkampfmäßige Spielen von Video- und Computerspielen bezeichnet.

dpa