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Plädoyers im Terrorprozess gegen Franco A. verschoben
Plädoyers im Terrorprozess gegen Franco A. verschoben
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11:23 24.06.2022
Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten.
Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten. Quelle: Christian Charisius/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Main

Grund war laut Gericht ein Corona-Fall im Senat. Der Termin soll nun am 5. Juli nachgeholt werden. Dabei wird auch der Angeklagte das letzte Wort haben. An diesem Tag sollte eigentlich schon das Urteil fallen. Das ist nach Angaben einer Gerichtssprecherin nun nach derzeitigem Stand am 8. Juli vorgesehen.

Die Anklage hatte bereits am Montag plädiert. Für die Bundesanwaltschaft ist der 33-Jährige "ein rechtsradikaler Terrorist". Sie forderte eine Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten. Der Prozess dauert bereits mehr als ein Jahr. Franco A. soll Anschläge auf Politiker geplant haben. Der derzeit vom Dienst freigestellte Bundeswehrsoldat hatte sich zudem eine falsche Identität als syrischer Flüchtling zugelegt. A. wurde im Februar 2017 auf dem Wiener Flughafen festgenommen, als er eine geladene Pistole aus einem Versteck in einer Flughafentoilette holen wollte.

© dpa-infocom, dpa:220623-99-774394/3

dpa