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Politik Philologenverband drückt bei Planung des neuen Schuljahres
Mehr Hessen Politik Philologenverband drückt bei Planung des neuen Schuljahres
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15:54 26.05.2020
Blick in einen Klassenraum. Quelle: Christian Charisius/dpa
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Mainz

Für die Zeit nach den Ferien müsse in Sanitärbereichen von Schulen nachgebessert werden, nötig seien auch mehr Planstellen für Gymnasiallehrkräfte und eine Verschiebung des Abiturs ab 2021 in den Mai und Juni auch für G9-Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen, um die Prüfungen aus der Grippezeit im Winter zu nehmen.

Das Bildungsministerium in Mainz teilte auf Anfrage mit, sich schon intensiv mit den Planungen für das kommende Schuljahr zu beschäftigen. Dazu gehöre wie in jedem Jahr auch die "Personalisierung der Schulen mit gut ausgebildeten Lehrkräften". "Zur Wahrheit gehört im Moment aber dazu, dass wir uns auf mehrere Szenarien vorbereiten müssen", betonte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Es könne sein, dass das neue Schuljahr unter den derzeit herrschenden Bedingungen begonnen werden müsse. Und es könne auch sein, dass es Lockerungen gebe, die ein "Mehr an Schule" erlaubten. "Das wünschen wir uns alle sehr."

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An Nachrüstungen in Sanitäreinrichtungen verlangte der Philologenverband unter anderem Waschbecken, Seifenspender beziehungsweise Spender für Desinfektionsmittel in jedem Klassenraum. Aus dem Ministerium hieß es dazu, die Ausstattung der Schulen - vom Gebäude über das Whiteboard bis hin zur Tafel - sei Sache der Schulträger. "In vielen Fällen haben die Schulträger während der Corona-Zeit bereits einiges auf den Weg gebracht, allen voran die Hausmeisterinnen und Hausmeister."

dpa

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