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Politik Parteiübergreifend Entsetzen über Gewalttat von Hanau
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12:57 20.02.2020
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Berlin

Sie sprach auf Twitter von "rechtem Terror". "Viel zu lange haben wir uns davor gescheut, es mit klaren Worten zu benennen", schrieb Esken. FDP-Chef Christian Lindner betonte auf Twitter: Der "offenbar rassistische Terror" von Hanau sei erschütternd. "Dem Rechtsextremismus müssen wir uns mit aller Entschlossenheit entgegen stellen", mahnte Lindner.

Die Generalsekretäre von CDU und CSU, Paul Ziemiak und Markus Blume, zeigten sich auf Twitter "fassungslos". Linke-Parteichefin Katja Kipping meinte mit Verweis auf die AfD: "Der rassistische Anschlag von Hanau ist kein Unfall. Solche Taten werden angefeuert von rechter Hetze, die von "wohltemperierter Grausamkeit" (Höcke) und "Remigration" redet und Menschen ihre Würde abspricht." Die Linksfraktionschefs Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch betonten, es sei die richtige Entscheidung, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen habe, "um diese rassistisch motivierte Tat aufzuklären".

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Grünen-Parteichefin Annalena Baerbock twitterte: "Was für eine furchtbare Nachricht." Es sei gut, dass wegen des "offenbar rassistischen Hintergrunds" die Bundesanwaltschaft jetzt ermittele.

Die AfD-Fraktionschefin im Bundestag, Alice Weidel, schrieb auf Twitter von einer "schrecklichen Tat" und ergänzte: "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich schnelle und vollständige Genesung." Der Berliner AfD-Fraktionschef Georg Pazderski fragte über den Kurznachrichtendienst: "Ist das wirklich noch das 2017 von der Merkel-CDU beschworene "Deutschland in dem wir gut und gerne leben"?"

dpa

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