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Politik Palantir-Chef verteidigt Arbeit für Sicherheitsbehörden
Mehr Hessen Politik Palantir-Chef verteidigt Arbeit für Sicherheitsbehörden
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15:20 23.01.2019
Palantir-Mitgründer und -Chef Alexander Karp (r.) im Gespräch mit Springer-Konzernchef Mathias Döpfner. Quelle: Charles Yunck/Axel Springer
Berlin

"Ich erfahre von einer verhinderten Terrorattacke in Europa ungefähr ein Mal pro Woche", sagte Karp weiter in dem am Mittwoch veröffentlichten Gespräch mit Springer-Konzernchef Mathias Döpfner. "Ich denke, dass wenn diese Anschläge passiert wären, Sie eine ganz andere politische Realität hätten."

Der Fall in Hessen war im Sommer bekanntgeworden, kurz bevor der Zuschlag für Palantir zum Thema für einen Untersuchungsausschuss des Landtags wurde. Der Ausschuss ging der Frage nach, ob die Vergabe des Auftrags rechtens war. Hessen hatte als erstes Bundesland Software von Palantir eingekauft.

Palantir gilt als eines der am höchsten bewerteten, aber auch besonders geheimniskrämerischen Start-ups. Die Software der Firma, die diverse Arten von Daten miteinander verknüpfen kann, soll unter anderem bei US-Geheimdiensten wie CIA und NSA sowie der Bundespolizei FBI im Einsatz sein. Karp hat seinerzeit Philosophie in Frankfurt bei Jürgen Habermas studiert.

dpa

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat beim Oberlandesgericht Frankfurt Anklage gegen einen 29-Jährigen terrorverdächtigen Syrer erhoben. Der Mann soll sich in seiner Heimat in den Jahren 2013 oder 2014 der terroristischen Vereinigung Ahrar al-Sham angeschlossen und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag.

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Die Staatsanwaltschaft Marburg prüft eine Anzeige gegen einen Priester des Bistums Limburg wegen Missbrauchsverdachts. Die Anzeige liege vor und werde derzeit "sorgfältig geprüft", sagte ein Justiz-Sprecher am Dienstag.

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Die hessische Wirtschaft fordert von der neuen Landesregierung mehr Fläche für Gewerbe, Industrie und Logistik. "Da reden wir uns zum Teil auch die Lippen fransig", sagte der Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), Eberhard Flammer, am Montag in Wiesbaden.

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