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Politik Organspendebeschluss: Hessischer Ärztepräsident enttäuscht
Mehr Hessen Politik Organspendebeschluss: Hessischer Ärztepräsident enttäuscht
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16:10 16.01.2020
Frankfurt/Berlin

Die bisher geltende "erweiterte Zustimmungslösung" wird im Prinzip beibehalten: Einem Toten können nur dann Organe entnommen werden, wenn er sich zu Lebzeiten damit einverstanden erklärt hat oder wenn die Angehörigen ausdrücklich zustimmen.

Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeschlagene "doppelte Widerspruchslösung" wurde klar abgelehnt. Damit wäre alle Menschen als Spender in Frage gekommen, wenn sie dem nicht zuvor widersprochen hätten. Pinkowski bedauerte die Ablehnung dieses Vorschlags, "da dieser die Zahl der Organspenden möglicherweise deutlich erhöht hätte". Angesichts der über 9000 schwerkranken Patienten jährlich, die auf ein Spenderorgan warten und nicht selten während des Wartens versterben, sei es dringend notwendig, mehr Spender zu bekommen.

dpa

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