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Politik Opposition fordert mehr Krisenhilfe für psychisch Kranke
Mehr Hessen Politik Opposition fordert mehr Krisenhilfe für psychisch Kranke
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10:44 13.12.2019
Wiesbaden

Damit könnten Kliniken entlastet und Menschen mit psychischen Problemen in einem vertrauten Umfeld aufgefangen werden. "Eine solche Systemumstellung würde zunächst einiges Geld kosten, aber mittelfristig zu deutlichen Einsparungen führen und den Menschen helfen", erläuterte Böhm. Veraltete Strukturen in der hessischen Psychiatrie führten zu häufig zu Zwangsmaßnahmen und setzten einseitig auf Medikamente.

Auch die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Daniela Sommer, forderte einen 24-Stunden-Krisendienst. Achtzig bis neunzig Prozent aller Zwangseinweisungen könnten durch eine solche Krisenintervention verhindert werden, erläuterte sie. Der Gesundheitsexperte der CDU-Fraktion, Ralf-Norbert Bartelt, sagte, Schwarz-Grün werde regionale Krisenhilfen aufbauen, die Betroffene und Angehörige in psychischen Krisen beraten, wenn andere Dienste und Beratungsstellen geschlossen sind.

dpa

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