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Politik Opfer von Wächtersbach vor Angriff rassistisch angefeindet
Mehr Hessen Politik Opfer von Wächtersbach vor Angriff rassistisch angefeindet
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18:11 09.08.2019
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Quelle: Silas Stein/Archiv
Wächtersbach/Hamburg

Oder jemand zeigt einem mal den Stinkefinger. Aber dann denkt man: Die sind bestimmt besoffen", sagte der 26-Jährige dem Magazin "Der Spiegel" (Samstag). Daher habe er sich trotzdem vor dem Angriff in Deutschland sicher gefühlt.

Ein 55 Jahre alter Deutscher aus einem Nachbarort hatte vor über zweieinhalb Wochen den 26-Jährigen mit einem Bauchschuss schwer verletzt und sich danach das Leben genommen. Die Ermittler gehen bei dem 55-Jährigen von einem "frustrierten, isolierten Einzeltäter" aus, der aus fremdenfeindlichen Motiven habe morden wollen.

Der Eritreer war nach dem Angriff mit einer Notoperation gerettet worden. Er wurde erst kürzlich aus dem Krankenhaus entlassen. Doch seit den Schüssen könne nicht mehr schlafen, nicht nur wegen der Schmerzen, sagte der 26-Jährige: "Auch ohne die Schmerzen wären die Gedanken da." Er und seine Frau überlegten, aus Wächtersbach wegzuziehen - auch aus Furcht vor Nachahmungstätern.

dpa

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