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Politik Offenbach schränkt Kontakte ein und weitet Maskenpflicht aus
Mehr Hessen Politik Offenbach schränkt Kontakte ein und weitet Maskenpflicht aus
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15:18 16.10.2020
Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Offenbach

Dies gilt auch zuhause und für die Gastronomie. Zwischen 23.00 und 6.00 Uhr darf kein Alkohol verkauft werden, die entsprechende Sperrstunde für die Gastronomie wird verlängert. Auch für private Feiern und beim Sport gelten weitergehende Einschränkungen.

Die Stadt erreichte einen Wert von 110,5 Fällen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Die Zahlen verdoppelten sich mittlerweile alle zehn Tage, ohne, dass die Zahl der Tests gestiegen sei. Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sprach vom Beginn eines neuen exponentiellen Wachstums. Er rief die Bürger auf, die Zahl ihrer Kontakte zu beschränken. Auch Feiern müssten weniger werden.

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Wenn sich Menschen zweier Haushalte in Offenbach treffen, soll die Personenzahl auf maximal zehn beschränkt werden. Private Feiern in angemieteten Räumen sollen nur noch mit höchstens zehn Personen stattfinden. Zur Kontrolle vor allem am Wochenende seien auch Kräfte der Landespolizei im Einsatz.

Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wurde ausgeweitet, unter anderem auf Autoinsassen, wenn Mitglieder eines weiteren Hausstandes mitfahren, zudem auf Taxis, den Unterricht in weiterführenden Schulen und Kitas, wenn sich die Erzieher nicht in den Gruppen aufhalten. Wenn kein Abstand eingehalten werden kann, soll die Bevölkerung auch im öffentlichen Raum eine Maske tragen.

Sporttraining mit Körperkontakt wird auf drei Personen aus unterschiedlichen Haushalten beschränkt, Amateur-Wettkämpfe wurden für zwei Wochen untersagt. Umkleidekabinen und Duschen müssen geschlossen werden. Rückkehrer aus Risikogebieten müssen zehn Tage in Quarantäne, mit einem negativen Test können sie diese frühestens nach fünf Tagen beenden.

Die angeforderten Bundeswehrsoldaten zur Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung mussten wegen eines positiven Corona-Falls wieder abgezogen werden. Nun sollen andere Soldaten helfen, sagte Schwenke.

dpa