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Politik Ökumenischer Kirchentag: Oratorium als biblische Zeitreise
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17:13 08.03.2021
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Frankfurt/Main

"Das Besondere an der Entstehung des Stückes ist auch sein komplett ökumenischer Charakter", sagte Eugen Eckert, Frankfurter Stadionpfarrer und Referent der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Kirche und Sport. Er hat gemeinsam mit dem Franziskaner Helmut Schlegel das Libretto des Oratoriums "Eins" verfasst.

"Der Werdegang ist der Pandemie geschuldet", sagte Eckert über das Oratorium, das ursprünglich im Frankfurter Stadion "mit dem größten Chor der Welt" zur Aufführung kommen sollte - gedacht war an bis zu 50 000 Sängerinnen und Sänger. Stattdessen soll es bei der Uraufführung auf der Webseite des Kirchentags nun zu virtuellen Choreinspielungen kommen, hieß es. Die vier Solisten und das Orchester wiederum müssen in einer Frankfurter Messehalle bei der Produktion des Oratoriums auf ausreichend Abstand halten.

In der Handlung soll es den Angaben zufolge um eine Journalistin gehen, die für eine Recherche in die Zeit der Urchristen reist und dabei unter anderem Petrus und Paulus begegnet. Dabei soll es auch um die Spaltungen und Konflikte im Laufe der Kirchengeschichte gehen. Musikalisch werde das Oratorium ein Crossover von traditioneller und popmusikalischer Kirchenmusik, hieß es. Komponiert wurde das rund 90-minütige Werk von den Kirchenmusikern Peter Reulein vom Bistum Limburg und Bernhard Kießig, Referent für Popularmusik am Zentrum der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

© dpa-infocom, dpa:210308-99-739379/2

dpa