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Politik Neuer Rauchraum für Abhängige im Frankfurter Bahnhofsviertel
Mehr Hessen Politik Neuer Rauchraum für Abhängige im Frankfurter Bahnhofsviertel
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16:08 11.02.2020
Über der Flamme eines Feuerzeuges wird Heroin auf einem Löffel gekocht. Quelle: Boris Roessler/dpa
Frankfurt/Main

Bereits seit längerer Zeit gebe es im "La Strada", dem Drogenhilfezentrum der Aids-Hilfe, einen Raum für den intravenösen Konsum. Der neue Rauchraum umfasse nun sechs zusätzliche Plätze. In den Ausbau, der auch ein erweitertes Beratungsangebot umfasst, habe die Stadt mit 35 000 Euro gesteckt. Um das Risiko zu reduzieren, sich beim Spritzen mit HIV oder Hepatitis zu infizieren, werde von der Drogenhilfe empfohlen, vom intravenösen Heroinkonsum aufs Rauchen umzusteigen, hieß es.

1994 wurde in Frankfurt der erste offizielle Druckraum geöffnet. Zuletzt hatte sich Kritik vor allem im Bahnhofsviertel gehäuft, wegen Ansammlungen von Schwerstabhängigen und wegen Drogenhandels vor und in der Nähe der Konsumräume.

dpa

Im geplanten hessischen Landeshaushalt 2020 stecken laut einer Kritik der Linken-Landtagsfraktion zu wenig Investitionen in Bildung, Soziales, Wohnen und öffentlichen Nahverkehr. "Und das trotz gestiegener Einnahmen", sagte die Fraktionsvorsitzende Janine Wissler am Dienstag in Wiesbaden.

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Hessen verstärkt den Kampf gegen Antisemitismus. Bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wird dazu im Frühjahr das Amt einer Antisemitismusbeauftragten eingerichtet, wie Ministerpräsident Volker Bouffier und Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (beide CDU) am Montag bei der auswärtigen Sitzung des Kabinetts in Frankfurt mitteilten.

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