Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Nahostkonflikt-Protest: Keine antisemitischen Straftaten
Mehr Hessen Politik Nahostkonflikt-Protest: Keine antisemitischen Straftaten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:01 18.10.2021
Bei Regen ziehen die Teilnehmer an einer Pro-Palästina-Demonstration durch Frankfurt.
Bei Regen ziehen die Teilnehmer an einer Pro-Palästina-Demonstration durch Frankfurt. Quelle: Boris Roessler/dpa/Archivbild
Anzeige
Wiesbaden

Antisemitische Straftaten seien bei diesen Protesten in Hessen nicht registriert worden.

Der Konflikt mit dem Beschuss israelischer Städte durch militante Palästinenser und israelischen Angriffen gegen Ziele im Gazastreifen hatte im Mai und Juni bundesweit proisraelische, pro-palästinensische und israelkritische Proteste in größeren Städten zur Folge. Dabei kam es auch zu gewalttätigen und judenfeindlichen Aktionen.

Hessens Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) hatte die Angriffe auf jüdische Einrichtungen massiv kritisiert: Dass wegen des Gaza-Konflikts in Deutschland israelische Flaggen verbrannt, jüdischen Synagogen mit Steinen beworfen und antisemitischen Parolen skandiert werden, sei unerträglich und beschämend. "Wir Deutschen haben eine besondere Verantwortung für dieses Land und für seine Menschen", betonte der CDU-Politiker.

Die 22 Protestversammlungen in Hessen ereigneten sich nach Angaben des Innenministers vom 14. Mai bis zum 8. Juni. In Frankfurt gingen die Menschen zehnmal, in Kassel viermal, in Gießen dreimal, in Marburg zweimal und in Fulda, Bad Nauheim und Darmstadt jeweils einmal auf die Straße.

© dpa-infocom, dpa:211018-99-634221/3

dpa