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Politik Nach Post: CDU fordert Rückzug von Politiker Hildebrandt
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16:20 14.01.2020
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Kassel

Man habe ihn aufgefordert, sein Mandat niederzulegen, sagte Fraktionschef Michael von Rüden am Dienstag. Hildebrandt selbst erklärte, sich für den Beitrag entschuldigt zu haben. Er wies aber die Forderung zurück; für ihn sei ein eindeutiger rassistischer Bezug nicht erkennbar. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet.

Dabei geht es um eine Fotomontage, bei der dunkelhäutige Männer mit der Unterzeile "Wir sind EU-Bürger" einem Foto von Löwen mit dem Text "... und wir sind Vegetarier" gegenübergestellt werden. Hildebrandt hatte diese Montage Ende Dezember in dem sozialen Netzwerk geteilt. Sein Facebookprofil ist aktuell nicht öffentlich einsehbar.

"Alle Fraktionsmitglieder waren der Auffassung, dass der Facebook-Post von Herrn Hildebrandt rassistisch war", erklärte von Rüden. Bei dem Treffen sei auch die Kasseler CDU-Kreisvorsitzende, Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, anwesend gewesen. Neben seinem Mandat im Kasseler Stadtparlament ist Hildebrandt Vize-Vorsitzender der CDU im Kreis Kassel. Der Kreisvorstand werde am Donnerstag über Konsequenzen beraten, erklärte von Rüden.

"Der Beitrag wurde von mir vorschnell geteilt ohne die Tragweite oder mögliche Sichtweisen zu bedenken", sagte Hildebrandt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Einen wie auch immer gearteten rassistischen Ansatz beziehungsweise rassistische Motivation beim Teilen weise er auf das Schärfste von sich. Der Rückzugsforderung könne er "leider nicht nachkommen, da es für mich ein Schuldeingeständnis wäre". Seine politische Heimat sei und bleibe die CDU.

dpa

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) will ihren Schutz vor sexualisierter Gewalt nochmals intensivieren. Beispielsweise solle die entsprechende Fortbildung von ehrenamtlichen Leitern von Jugendfreizeiten und Kinderchören verstärkt werden, teilte die zweitgrößte evangelische Landeskirche Deutschlands am Dienstag am Rande ihrer Synode in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit.

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