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Politik Nach Anschlag auf Eritreer: Demonstration gegen Rassismus
Mehr Hessen Politik Nach Anschlag auf Eritreer: Demonstration gegen Rassismus
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17:52 27.07.2019
EineDemonstration gegen Rassismus in Wächtersbach. Quelle: Andreas Arnold/Archivbild
Wächtersbach

Die Demonstration am Samstag sei friedlich und ohne wesentliche Zwischenfälle verlaufen. Zu der Protestkundgebung hatte die Gruppe Antifa Kollektiv 069 (AK.069) aufgerufen. Start und Ziel des Aufzugs war der Bahnhof der Stadt im Main-Kinzig-Kreis. Der Weg führte die Demonstranten auch am Tatort in einem Wächtersbacher Industriegebiet vorbei.

Ein 55 Jahre alter Deutscher hatte am vergangenen Montag den 26 Jahre alten Eritreer mit einem Bauchschuss schwer verletzt und sich danach das Leben genommen.

Die mit 20 Beamten besetzte Sonderkommission gehe von einem "frustrierten, isolierten Einzeltäter" aus, der aus fremdenfeindlichen Motiven habe morden wollen, sagte Alexander Badle von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Freitag.

"Spiegel Online" berichtete, dass der 55-Jährige eine eindeutig rechtsextreme Botschaft hinterlassen habe. In einem Abschiedsbrief habe er sinngemäß geschrieben: Wenn er schon gehen müsse, nehme er noch jemanden mit in den Tod. Damit erweise er dem Steuerzahler einen Dienst. Die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte nur die Existenz des Briefs, zum Inhalt gab es keine Details. Auf dem Schreiben lag dem Medienbericht zufolge ein Koppelschloss mit Hakenkreuz und dem Motto der SS: "Meine Ehre heißt Treue."

dpa

Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) und dem Mordversuch an einem Eritreer in Wächtersbach hat sich Bundesjustizministerin Christine Lambrecht für ein härteres Vorgehen gegen Rechtsextreme ausgesprochen.

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In der AfD sollte nach Meinung des hessischen Partei- und Fraktionsvorsitzenden Robert Lambrou kein Parteiflügel einen anderen dominieren. "In keiner Partei darf einer der beiden Flügel versuchen, die Partei zu führen, das obliegt der Parteimitte, damit sie austarieren kann", sagte er im Sommerinterview des Hessischen Rundfunks.

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Nach dem Motto "klein, aber oho" wollen hessische Universitäten sogenannte Orchideenfächer stärker in den Blick rücken. Motto: Auch kleine Fächer mit wenigen Studenten und Professuren wie Afrikanistik oder Keltologie haben ihre Daseinsberechtigung.

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