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Politik Mit dem Nachwuchs ins Gefängnis: 23 Mutter-Kind-Plätze
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11:39 16.04.2020
Ein Justizbeamter ist in der JVA zu sehen. Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Grundsätzlich sei es in der Einrichtung des offenen Vollzugs auch möglich, einen Vater aufzunehmen, so die Justizministerin.

Voraussetzung für eine Aufnahme in das Mutter-Kind-Haus ist, dass die Kinder entweder während der Haft geboren wurden oder schon vor der Haftstrafe von der Mutter versorgt wurden und auch nach der Entlassung weiter von ihr betreut werden sollen. Können Kinder beispielsweise auch bei Verwandten unterkommen, sollen sie nur dann in die Mutter-Kind-Aufnahme, wenn sich eine Trennung von der Mutter negativ auf ihrer Entwicklung auswirken würde. Ab dem Zeitpunkt der Aufnahme sollte die restliche Haftzeit noch vier Monate betragen.

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Wie die Justizministerin ausführt, ist die Aufnahme im geschlossen Vollzug für Kinder bis zum Ablauf des dritten Lebensjahres möglich, im offenen Vollzug bis zur Schulpflicht. Das Mutter-Kind-Heim soll es Kühne-Hörmann zufolge ermöglichen, die Kinder ihrer Entwicklung gemäß psychologisch und pädagogisch zu fördern.

dpa

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